Blutegel-Therapie, Grevenbroich Neuss Mönchengladbach - Naturheilpraxis Monika Königstein

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Therapie
Blutegel-Therapie    Blutegel-Therapie [klein] [Quelle am Seitenende]
Seit dem Altertum waren blutige Ausleitungsverfahren bei allen Völkern bekannt, dazu gehörte auch Blutegeltherapie. Älteste schriftliche Überlieferungen aus Ägypten sind über 3.000 Jahre alt.

Im 19. Jahrhundert wurden die Blutegel dann allerdings in derart übertriebenem Maße therapeutisch eingesetzt [z.T. 80-100 Blutegel pro Therapiesitzung], dass die Egel auszusterben und die Patienten potentiell an Blutarmut zu versterben drohten. Danach hatte die Blutegeltherapie erst einmal keinen sehr Ruf mehr.

"Glücklich ist der Patient, der nur sein Geld und nicht sein Leben verliert! .." [Audin-Rouvière, 1827]

Erst mit Bernhard Aschner, einem Wiener Arzt, und dann beginnend in der Transplantationsmedizin [Haut, Nasen, Ohren] gewann die Blutegeltherapie wieder größere Bedeutung. Aber auch in anderen Bereichen haben sich die Egel einen Stellenwert in der alternativen und komplementären Medizin zurück erobert:

  • Rheumatische Erkrankungen [als begleitende Therapie]
  • Gelenkentzündung [Arthritis]
  • Gicht [Harnsäure-Stoffwechselerkrankung]
  • Gelenkverschleiß [Arthrose]
  • Rückenschmerzen
  • Sportverletztungen [Stauchung, Zerrung, Bänder-, Kapselriss etc.]
  • Bluterguss [Hämatom]
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Besenreiser [zur Entlastung des Gebiets]
  • Oberflächliche Venenentzündung [Phlebitis / Thrombophlebitis]
  • Schleimbeutelentzündung [Bursitis]
  • Tennisarm, Tennisellbogen
  • Sehnen-, Sehnenscheidenentzündung [Epicondylitis]
  • Ohrgeräusche [Tinnitus]
  • Mittelohrentzündung, akut + chronisch [Otitis media]
  • Nervenschädigung nach Gürtelrose [Postzoster-Neuralgie]
  • Kopfschmerzen durch Bluthochdruck
  • Eitrige Entzündung [Abzess, Furunkel]
  • nach Tierbiss
  • Narbenbehandlung
  • gynäkologische Erkrankungen [Fernwirkung]
  • sowie bei Durchblutungsstörungen nach plastischer und rekonstruktiver Chirurgie


Wirkweise der Blutegel-Therapie? Der Blutegel hat im Laufe seiner Evolution - von immerhin über 450 Millionen Jahren - ein Konzept entwickelt, wie er sich mithilfe von Blutnahrungen ein Überleben sichern kann und hat dabei gleichzeitig ein potentes Arzneimittel für Mensch und Tier geschaffen. Über ganz speziell konstruierte Zähne [240 insgesamt] gibt der Egel während des Beiß- und Saugvorgangs laufend einen Cocktail fein aufeinander abgestimmter Substanzen in die Bisswunde ab. Die komplexen Wirkmechanismen sind: schmerzlindernd, gerinnungs- und damit (durch)blutungsfördernd, lymphflusssteigernd, antithrombotisch, entzündungshemmend.

Ist diese Therapie für jeden geeignet? Es gibt eine Reihe von Kontraindikationen, bei denen eine Blutegel-Therapie nicht durchgeführt werden kann. Dazu zählen - neben anderen - bekannte Überreaktionen gegen Tierbisse/-stiche, Hämophilie [Bluterkrankheit] bzw. blutverdünnende Maßnahmen [Marcumar etc.], schwere Blutarmut [Anämien], eine Schwangerschaft, akute Infektionen und schwerwiegende Organ- oder Systemerkrankungen. Vor jeder Erstbehandlung erfolgt ein etwa halbstündiges Beratungsgespräch. In diesen kläre ich Sie über mögliche Nebenwirkungen [Schwellung, Juckreiz, stärkere Nachblutungen etc.] auf und wir besprechen Ihre persönlichen Indikationen und Kontraindikationen.

Wird die Behandlung weh tun? Allgemein wird die Behandlung als "nicht schmerzhaft" beschrieben. Was Sie in den ersten Minuten spüren werden, ist eine Art pieksen oder brennen, ähnlich wie bei einem Insektenstich. Sobald die Wirkung der schmerzlindernden Substanzen einsetzt [wenige Minuten], werden Sie wahrscheinlich auch nur noch das pulsierende Saugen des Egels fühlen. Aber tatsächlich ist das Erleben sehr individuell und die Beschreibungen fallen z.T. unterschiedlich aus.

Blutegel sind sehr sensibel und haben sehr gute Antennen für Stress und Unruhe. Bei Gewitter, Lärm, starker innerer Unruhe und intensiven Gerüchen [Nikotin, Parfüm, Alkohol etc.] beißen die Egel auch mal partout nicht bzw. nur sehr zögerlich. Auch das besprechen wir noch einmal intensiv im Vorgespräch, sodass es am Ende zu einer entspannten, stressfreien Blutegel-Behandlung kommen kann.

Zum Ablauf der Behandlung: Wenn kein Grund dagegen spricht und Sie der Therapie - auch schriftlich - zugestimmt haben, kommen Sie zum vereinbarten Termin [dem einige Tage Ruhephase folgen sollten!] in die Praxis. Je nach Ort der Behandlung bzw. Indikation werden nach und nach 2 bis 6 Blutegel angesetzt. Der Saugvorgang dauert i.d.R. zwischen 30 und 120 Minuten, je nachdem, ob viel oder wenig Blut fließt. Wenn die Tiere satt sind, lassen sie von alleine los und fallen ab. Manuelles Ablösen der Blutegel würde die Infektionsgefahr drastisch erhöhen. Das machen wir also nicht und deshalb sind Geduld und Ruhe das beste, was Sie an diesem Tag mit in die Praxis bringen können. - Nach der Behandlung werden die Wunden versorgt und am Tag danach i.R. eines Verbandswechsels kontrolliert. - Bei manchen Krankheiten ist die mehrmalige Therapie im Abstand von mehreren Wochen [4-6 Wochen] sinnvoll.

Bildquelle Ikon-Foto: annaav


Studienlage beweist Wirksamkeit der Blutegel-Therapie [Heilpraktiker-Fakten]


Anwendungsbeispiele:
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Monika Königstein, Heilpraktikerin | Telefon 02181-2155464 | Mobil 0163-1764094 | kontakt@monika-koenigstein.de
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