Chelat-Therapie [Schwermetallausleitung], auch nach Amalgam-Entfernung - Naturheilpraxis Monika Königstein

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Therapie
Schwermetallausleitung    Schwermetallbelastung
Das Wort "Chelat-Therapie" kann übersetzt werden mit Schwermetallausleitung bzw. Metallausleitung, Metallentgiftung oder auch mit Klinische Metall-Toxikologie. Damit ist ein medizinisches Verfahren gemeint, um die Ausleitung von überschüssigen und/oder giftigen Metallen zu fördern. [Auch ohne Chelat-Therapie können bei richtiger Ernährung und Lebensweise schädigende Metalle den Körper wieder verlassen. Allerdings hat z.B. Quecksilber eine Halbwertzeit von 28 Jahren und es braucht eine deutlich "natürliche Nahrung" mit sehr vielen sogenannten "Grünfutter"-Anteilen. Leider sind wir täglich vielerei Metallen in der Umwelt ausgesetzt, sodass man gut daran tut, seine höchstpersönliche Belastung a) im Auge zu behalten und b) nötigenfalls selber aktiv die Ausleitung zu fördern.]


Lebenswichtige Metalle versus Giftige Metalle: Einige Metalle sind für den Menschen von lebenswichtiger Bedeutung, die so genannten essentiellen Spurenelemente. Ohne diese wäre das Leben in der uns bekannten Form auf unserem Planeten gar nicht möglich. So benötigen wir zwingend Kalium, Calcium, Magnesium, Zink, Selen, Molybdän und einige andere in unserer [täglichen] Ernährung.

Wir brauchen diese Metalle, aber - und dazu braucht es i.d.R. bestimmte Fehl-Bedingungen -, auch die "guten" Metalle können uns schaden und zur Behinderung wichtiger Funktionsabläufe führen, wenn sie im Übermaß vorhanden sind und/oder an den falschen Stellen eingelagert werden. So kann ein Überangebot an Calcium zum Beispiel [über die Nahrung aufgenommen + Vitamin D3 oder als Nahrungsergänzungsmittel über-sublimentiert] Gefäße und Organe sozusagen "erstarren" oder "versteinern" lassen. Gefäßverkalkung, Nierensteine, "Kalk-Schulter" und andere "Starre"-Erkrankungen können auf diese Weise entstehen.

Das lebenswichtige Eisen ist unter bestimmten Bedingungen in der Lage, eine Arteriosklerose [Gefäßverengung] / Atherosklerose [Gefäßverkalkung] zu fördern. Die gefährlichsten Folgen der dadurch bedingten Durchblutungsstörungen sind sicherlich die am Herzen [Herzinfarkt] und im Gehirn [Schlaganfall]. Gefäßweitungen [Ballondilatationen], Stents [Spiraldrahtprothesen als Gefäßstütze] und/oder Bypass-Operationen sind heute die klassischen Therapien bei verengten Gefäßen. Eine Durchflussbehinderung in den Beinen führt mit der Zeit zur sogenannten "Schaufensterkrankheit", einer "peripheren arteriellen Verschlusskrankheit" [pAVK], die schlimmstenfalls eine Amputation unterschiedlichen Ausmaßes nach sich ziehen kann.

Natürlich leiden nicht nur die untersuchbaren größeren Gefäße [Herzkrankgefäße, Halsschlagader, Karotis etc.] bzw. der nachfolgende Organsysteme, sondern auch die kleinen und kleinsten Gefäße. Deren Verschließen äußert sich durch entsprechende Symptome: Seh-/Hör-Minderung, Kribbeln und Missempfindungen in Händen und Füßen, Schwindel, Blutdruckveränderungen, Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche etc.


Wie kommt es denn nun zu diesen Metall"vergiftungen" bzw. Metallbelastungen? Die Kernantwort auf diese Frage lautet: Unser heutiger Lebensstil ist schuld und der gedankenlose Umgang mit den Ressourcen. - Viele der uns heute "bedrohenden" Metalle / Metallverbindungen sind erst durch die industrielle Entwicklung freigesetzt worden. Die längste Zeit unserer Evolution waren diese Stoffe in der Erdkruste gebunden und konnten uns nicht schaden. Das hat sich geändert!

Laut einem Beitrag der Züricher Zeitung [04.2015] spricht man von einer Jahresförderung von 52 Millionen Tonnen Aluminium! Prof. Christopher Exley kommentiert dazu: "Das Leben hat sich entwickelt, während Aluminium in den Silikaten eingeschlossen war." und "Das Problem sei erst entstanden, als wir Aluminium aus seinen chemisch neutralen Erzen befreit und als hochaktive Metallionen in den biochemischen Kreislauf des Lebens gebacht hätten." [Züricher Zeitung] Die Produktionskapazität der HYDRO Grevenbroich beträgt derzeit [2019] 450 Tausend Tonnen Aluminium pro Jahr für die Automobil-, Verpackungs- und Druck-Industrie. Es ist anzunehmen, dass Teile dieser riesigen Menge Aluminium auch in die Umwelt gelangen und damit in den Menschen.

Aber auch, wenn der Firma HYDRO nichts "entweicht", Aluminium ist in so gut wie alle Bereiche unseres Lebens infiltriert [worden]: Medikamente, Impfstoffe, Kosmetika, Geschirr, Schmuck, Dekoration, Elektronik etc. Ein Entrinnen ist in den meisten Gegenden der Erde wohl kaum noch möglich. Untersuchungen zeigen, dass bei einem Zuviel an Aluminium Alzheimer-ähnliche Symptome keine Seltenheit sind, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Änderungen des Sozialverhaltens und auch Autismus sind möglich. Wie überall haben auch hier wirtschaftliche Interessen Vorrang, sodass die [bekannten] Risiken kleingeredet und kommentiert werden mit Worten wie: "Die Datenlage [bezüglich der Sicherheitsrisiken] ist nicht eindeutig." Vonseiten der Industrie [oder Politik] ist mit Änderungen vorerst nicht zu rechnen. Also achten Sie gut auf sich! Lesen Sie Verpackungshinweise auf Verbrauchsartikeln, Lebensmitteln, Medikamenten und lehnen Sie Produkte ab, die nicht eindeutig sicher für Sie sind.

Schwermetallausleitung
Bildquelle + Ikon-Foto: Tobias Arhelger

Für den Grevenbroich und Umgebung kommt ein weiteres gesundheitliches Desaster hinzu: die regional ansässige Braunkohle-Industrie mit derzeit drei laufenden Kraftwerken und einer riesigen Tagebau-Abraumfläche. Laut BUND gaben die vier großen rheinländischen RWE-Braunkohlekraftwerke in 2014 neben Feinstaub-Partikeln und einem Mix aus Cadmium, Arsen, Blei, Zink, Schwefeldioxid, Stickoxiden und anderen Schadstoffen sage und schreibe etwa 1.500 KILOGRAMM des Nervengifts Quecksilber in die Atemluft ab, PRO JAHR! Wohin "verschwinden" diese riesigen Mengen an ausgestoßenem Quecksilber wohl?

Chelattherapie / Schwermetallausleitung
Bildquelle: Charnsit Ramyarupa

Quecksilber ist das giftigste (nicht radioaktive) Metall und hochtoxisch. Das über Jahrzehnte [bis heute] in Zähne eingebaute Amalgam enthält u.a. auch Quecksilber. Durch heiße Lebensmittel, durch saure Lebensmittel, beim Kaugummi-kauen, beim Zähneknirschen entweichen jedesmal Dämpfe, die nach oben - also in Richtung des Gehirns - entweichen. Wenn Sie immer noch Amalgamplomben haben, suchen Sie sich einen guten Zahnarzt, der auch in Umweltmedizin ausgebildet ist, und lassen Sie sich beraten, ob es eine gute Idee wäre, die Zahnmetalle schonend zu entfernen. [Vorsicht. Es gibt Zahnärzte, die immer noch verkünden: "Amalgam ist ein phantastischer Zahnwerkstoff!" Wählen Sie in so einem Fall besser einen anderen Zahnarzt.] Amalgam-Entfernungen sollten jedoch nicht leichtfertig vorgenommen werden und in gar keinem Fall "alles in einem Rutsch"! Wenn die Ausscheidungssysteme überlastet werden, kann es nach Zahnsanierung zu derben Einbußen in der Lebensqualität kommen bis hin zur kompletten Arbeitsunfähigkeit über Monate bis Jahre. - Eine Zahnsanierung kann begleitet werden und idealerweise sollte ihr eine Kontrolle der Entgiftungskompetenzen sowie eine möglicherweise erforderliche Behandlung des Darms vorangehen.

Darüber hinaus gibt es weitere Umwelt-belastende Faktoren: Autoabgase, Bodenmetalle im Gemüse, Keramikfarben [Geschirr] etc. Das für MRT-Untersuchungen [Magnetresonanztomografie] oft eingesetzte Kontrastmittel Gadolinium - ein ansonsten seltenes Erdmetall - ist für den Menschen ebenfalls nicht unbedenklich, weil es dem Calcium ähnlich ist und "versehentlich" statt Calcium in den Knochen eingebaut werden kann. "Langzeitwirkungen sind nicht sicher kalkulierbar." - Jeder ist aufgerufen, für sich zu schauen, wo die Hauptbelastungsquellen liegen und diese so gut es geht zu minimieren. Wie gesagt, ein gänzlicher Schutz vor neuen Belastungen ist kaum möglich.

Warum sind Metalle überhaupt ein Problem? Nun, einige Metalle sind schon in winzigsten Dosierungen für den menschlichen Organismus giftig, in höherer Dosis gar tödlich. Einige Metalle werden vom Körper verwechselt und verdrängen lebenswichtige Spurenelemente [Kalium, Calcium, Magnesium etc.] von den, für sie vorgesehenen Rezeptoren und behindern auf diese Weise wichtige zelluläre Abläufe. Die giftigen / überschüssigen Metalle lagern sich im Körper ab, gerne im Fettgewebe. [Auch das Gehirn und die Nerven-umhüllenden Myelinscheiden bestehen aus Fettgewebe!] Giftige Metalle sind in der Lage, Gen-Schäden und Störungen an Mitochondrien [Kraftwerke der Zellen] zu verursachen. All das kann als Ursache für multiple Störungen bis hin zu Krebserkrankungen nicht ausgeschlossen werden.

Was nun hat es mit einer Chelat-Therapie auf sich? Zweck der Therapie ist die Ausschleusung von giftigen und/oder überschüssigen Metallen aus dem Körper bzw. die Reduktion von Calcium aus Gefäßablagerungen bei Arteriosklerose. Im Rahmen einer Infusionsserie werden verschiedene Substanzen in den Körper gegeben, die in der Lage sind, Metalle zu greifen und zur Ausleitung zu bringen. Desweiteren sind in den Infusionen Wirkstoffe enthalten, die den Ausleitungsprozess unterstützen und einer behindernden Übersäuerung entgegenwirken. Wie häufig die Infusionen durchgeführt werden sollten, ist individuell verschieden und u.a. abhängig von Ihrer aktuellen Belastung, von Ihrer Entgiftungskompetenz und von dem Ziel, was Sie mit der Behandlung erreichen möchten.

Wichtig: Die Chelat-Therapie ist keine solitäre Behandlung. Eine funktionierende Darmschleimhaut muss sichergestellt sein sowie eine gute Grundversorgung an wichtigen Vitaminen und Mineralien. Bei eher schlechtem Allgemeinzustand, nicht gut funktionierenden Entgiftungssystemen oder auch bei immer noch liegende Amalgamplomben sind mehr oder minder intensive Vorbehandlungen erforderlich, bevor eine Metall-Ausleitung begonnen werden kann. Für manche Menschen ist die Chelat-Therapie leider nicht möglich, wie z.B. bei schwersten Herzerkrankungen, bei schweren Nieren-/Lebererkrankungen, Tuberkulose und natürlich während der Schwangerschaft. [Hingegen wäre bei Frauen mit Kinderwunsch in der Zukunft Diagnostik und Therapie einer vorliegenden Metallbelastung weit vor einer Befruchtung möglicherweise eine gute Idee. Es ist bekannt, dass eine Schwangerschaft für die Frau EINE Möglichkeit der eigenen Entgiftung darstellt. Größere Belastungen der Mutter führen zwangsläufig zu größeren Belastungen für das Neugeborene.] Allergien und Unverträglichkeiten dürfen nicht bestehen. Bei geplanter Behandlung einer arteriellen Durchflussminderung / Gefäßverengung bei Arteriosklerose sollte vor Beginn der Behandlung ein aktueller Gefäßstatus zur Verfügung stehen.

Am Tag der Behandlung kommen Sie für circa 1,5 bis 3 Stunden in die Praxis. [Je nach Zusammenstellung der Infusion]  Über den konkreten Ablauf der Behandlung kläre ich Sie selbstverständlich auf, wenn die Chelat-Therapie für Sie in Frage kommt.

Einige Worte zur Geschichte der Chelat-Therapie: Die Therapieform hatte ihre Blütezeit in der Mitte des 20. Jahrhunderts, etwa 1950 bis 1965. Als man 1967 begonnen hat, Bypass-Operationen am Herzen durchzuführen, wurde die Chelat-Therapie in den Hintergrund gedrängt und zum Teil verboten. Sie gilt heute in einigen Kreisen als "gefährlich". Das basiert auf, in der Literatur immer noch zu findenden Todesfällen, zu denen es in den Anfängen aufgrund von Überdosierung und zu schneller Infundierung gekommen ist. Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie sich wegen dieser Informationen Sorgen machen.

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Monika Königstein, Heilpraktikerin | Telefon 02181-2155464 | Mobil 0163-1764094 | kontakt@monika-koenigstein.de
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